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Praxis für Osteopathie

Verena Görlach
Heilpraktikerin | Physiotherapeutin

Was ist Osteopathie

Osteopathie ist eine ganzheitliche Medizin, die vor allem dazu dient, Funktionsstörungen zu erkennen und zu behandeln. Sie beruht auf dem Wissen der Anatomie und Physiologie. Grundlage ist die Einheit des Körpers und die Fähigkeit des Körpers, sich selbst zu heilen.

Diagnose und Therapie erfolgen durch sanfte osteopathische Techniken, die ausschließlich mit den Händen ausgeführt werden. Ein Osteopath versucht Bewegungseinschränkungen aufspüren und lösen. Dadurch kann dem betroffenen Bereich seine natürliche Bewegung zurückgegeben und seine Funktion wiederhergestellt werden. Dem Körper wird ermöglicht, sich selbst zu heilen.

Gesundheit ist das Gleichgewicht des Körpers, das immer wieder neu gesucht werden muss. Osteopathie hilft dem Körper, seine Balance zu finden und zu halten.

Grundsätzliches

Begründet wurde die Osteopathie Ende des 19. Jahrhunderts durch den Amerikaner Andrew T. Still. Die Osteopathie ist eine Ergänzung zur Schul-medizin. Ein fünfjähriges Studium für Physiotherapeuten, Ärzte oder Heilpraktiker sichert die umfassende Ausbildung der Osteopathen.

Zur Osteopathie gehören drei grundlegende Bereiche, die in enger
Beziehung zueinander stehen und deshalb in einer Behandlung alle
berücksichtigt werden:

· parietales System
Bewegungsapparat mit Muskeln und Gelenken

· viszerales System
innere Organe mit dem Verdauungstrakt

· craniosakrales System
Schädel und Kreuzbein mit Rückenmark und Nervensystem

Andrew Taylor Still

Was macht ein Osteopath

Zu Beginn erstellt der Osteopath eine ausführliche Anamnese und Diagnose. Dazu untersucht der Osteopath den gesamten Organismus und nicht nur einzelne Beschwerden, denn häufig liegen Symptome und Ursache einer Krankheit weit auseinander.

Funktionsstörungen lassen sich so früh erkennen und zeigen sich in einer beeinträchtigten Bewegung der Struktur und deren Qualität.

Dabei signalisiert eine Funktionsstörung häufig den Beginn einer Krankheit. Die Osteopathie behandelt den Menschen daher auch präventiv und kann somit die Entstehung einer Krankheit verhindern.

Ein Osteopath behandelt keine Symptome oder Krankheiten, sondern erkennt deren Ursache und behandelt den ganzen Menschen.

Dauer der Behandlung
Eine osteopathische Behandlung dauert zwischen 45 und 60 Minuten.

Wann hilft Osteopathie

Eine Behandlung ist bei zahlreichen Krankheiten und Beschwerden sinnvoll, da diese oft Ausdruck eines gestörten Zusammenspiels der verschiedenen Systeme des Körpers sind. Hier einige häufig auftretende Beschwerdebilder, bei denen die Osteopathie die Gesundheit positiv unterstützen kann:

Bewegungsapparat: Bandscheibenvorfall, Wirbelsäulenblockaden, Skoliose, Arthrose, Schulter- und Nackenbeschwerden, Schleudertrauma

Internistischer Bereich: Verdauungsprobleme, Magenbeschwerden,
Sodbrennen, Asthma

Hals-Nasen-Ohren: Schwindel, Kopfschmerzen, Migräne, Hörsturz, Tinnitus, Mittelohrentzündung, Kiefergelenkprobleme

Gynäkologie: Unterleibsbeschwerden während und nach einer Schwangerschaft, Menstruationsbeschwerden

Kinderheilkunde: Schädeldeformitäten, Entwicklungsstörungen, Schiefhals (Kiss-Syndrom), Spuckkinder, Sprachprobleme

Osteopathie für Kinder

Schon Neugeborene sind häufig mit Problemen wie Verdauungsstörungen, Kopfverformungen, eingeschränkte Kopfrotation, Dreimonatskoliken, vermehrtem Spucken oder Schreien konfrontiert. Diese Dysfunktionen können durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden, z.B. die Lage im Mutterleib oder eine zu große Aktionskraft des Geburtsvorgangs gegenüber einer zu kleinen Reaktionskraft des Neugeborenen. Es kommt zu Funktionsstörungen, die mit sehr sanften Techniken behandelt werden.

Wird eine Funktionsstörung nicht frühzeitig behandelt, so können daraus über Jahre Krankheiten oder Probleme entstehen. Es kann etwa aus  einem Schieflagesyndrom eine Skoliose resultieren, durch Saugglockengeburt kann es zu Schädeldeformitäten kommen, die zu Sehstörungen, Entwicklungsstörungen oder Konzentrationsstörungen führen können.

Die Osteopathie kann bei zahlreichen Symptomen der Kinder helfen. Dabei werden die reversiblen Mobilitätsdefizite innerhalb des Gewebes behandelt, was für die Heilung entscheidend ist.

Verena Görlach

  • 1995 bis 1999 Ausbildung zur Physiotherapeutin und Gymnastiklehrerin
    an der Medau Schule in Coburg
  • 1999 bis 2002 Fortbildungen zur Lymphdrainage-Therapeutin, Manualtherapeutin und Rückenschullehrerin
  • 2002 bis 2007 fünfjährige Osteopathie Ausbildung am College Sutherland in Wiesbaden (Schlangenbad)
  • Oktober 2007 Heilpraktikerin
  • seit 2008 Praxis für Osteopathie in Gießen-Lützellinden
  • April 2009 staatlich anerkannte Osteopathin in Hessen
  • diverse Fortbildungen im Bereich Kinder- und Neugeborenenosteopathie, biodynamische Osteopathie und weitere
  • Mitglied im Verband der Osteopathen Deutschland e.V.

Praxis für Osteopathie Verena Görlach

Kontakt

Termine nur nach vorheriger Vereinbarung.

Verena Görlach
Praxis für Osteopathie
Kirchweg 1b
35398 Giessen

Telefon: 06403 / 776057
Telefax: 06403 / 776056
E-Mail: info@osteopathie-giessen.de

Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG:

Verena Görlach
Praxis für Osteopathie
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Aufsichtsbehörde:

Gesundheitsamt Landkreis Gießen, Ostanlage 40, 35390 Gießen

Die Berufsbezeichnung lautet: Heilpraktiker (Deutschland).
Die berufsrechtliche Regelung bildet das Gesetz über die berufsmäßige Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung (Heilpraktikergesetz) vom 17.02.1939.

Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung:

Name und Sitz der Gesellschaft:

Mecklenburgische
Versicherungsgruppe
30619 Hannover

Geltungsraum der Versicherung: Deutschland

Quellenangaben für die verwendeten Bilder und Grafiken:

privat
Thorsten Indra | thorstenindra.de

Quelle: http://www.e-recht24.de

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